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Große Weltkriegs-Schau in Dresden

Österreich-Ungarn erklärt Serbien am 28. Juli 1914  den Krieg

Österreich-Ungarn erklärt Serbien am 28. Juli 1914 den Krieg

Vor 100 Jahren begann der Erste Weltkrieg, Österreich-Ungarn stellte am 23. Juli 1914 dem Königreich Serbien ein Ultimatum. Es ging um das Attentat auf den Thronfolger Franz Ferdinand auch bekannt als das »Attentat von Sarajevo« (28.6.1914), nur fünf Tage später, am 18. Juli 1914, erklärte die Österreichisch-Ungarische Monarchie Serbien den Krieg. 

Das Deutsche Kaiserreich marschierte am 1. August 1914 gegen Frankreich, nur zwei Tage später war man auch gegen Russland im Krieg. Die Schicksalstage dieses Sommers veränderten die Welt.

Das Militärhistorische Museum Dresden erzählt die Geschehnisse des Ersten Weltkriegs – in der großen Sonderschau »14 – Tage – Menschen – Krieg« (August 2014 – März 2015) – nach. Die Ausstellungsräume sind in gedämpften blauem und rotem Licht gehalten, Glasvitrinen und Wandbilder säumen den Weg.

Ein Transportwagon, der Soldaten an die Front befördert, ist »auf Rosen gebettet« und steht mitten im Ausstellungsraum. Auf seinen Seitenflächen werden »Wir kommen aus dem Sachsenland sind unseren Weibern durchgebrannt. Auf zum Schützenfest nach Ostende«

Ein Eisenbahnwagon der »auf Rosen gebettet ist«

Ein Eisenbahnwagon der »auf Rosen gebettet ist«, Foto: b .s. m.

oder ein Zitat aus dem bekannten Lied von Léon Jessel: »Ein Tag der Rosen im August, da hat die Garde fortgemusst« projiziert. Mit »Hurra« in den Krieg, atmosphärisch ist es vergleichbar mit einer Kaffeefahrt in die Sommerfrische.

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Dr. Gerhard Bauer, Kurator der Sonderausstellung »14-Menschen-Krieg« im Militärhistorischen Museum Dresden. Foto: b. s. m.

Die zentrale Frage der Ausstellungsmacher war:

Was passierte 1914?
Wie kam es dazu, dass die europäischen Großmächte sich gegenseitig den Krieg erklärten?

Über drei Jahre wurde die große Weltkriegs-Sonderausstellung konzipiert und entwickelt. Fred Berndt ist ein renommierter Ausstellungsmacher, Regisseur und Bühnenbildner – er hat diese Weltkriegsausstellung gestaltet.

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Gerhard Bauer, Kurator der Sonderausstellung erklärt die Weltkriegs-Ausstellung den Eröffnungs-Besuchern. Foto: b. s. m.

An der Forschung und Ausstellungsentwicklung waren französische, belgische und britische Museumsexperten beteiligt. Auf mehr als 1.000 qm Ausstellungsfläche werden Exponate gezeigt.

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Über 600 Exponate werden in der »14-Menschen-Krieg« Ausstellung präsentiert. Foto: b. s. m.

Ein rekonstruiertes deutscher Unterstand ist Teil und Leitexponat der Weltkriegsschau. Die Besucher können ihn begehen und somit die Todesgefahr einer Frontlinie nachempfinden.

Kilianstollen, Unterstand für deutsche Soldaten. In diesem Stollen starben 21 Soldaten am 18. März 1918 durch drei Granaten. Foto: b.sm..

Kilianstollen, Unterstand für deutsche Soldaten. Am 18. März 1918 starben hier 21 Soldaten durch drei Granat-Treffer. Foto: b .s. m.

»Der Kilianstollen stürzte 1918 durch drei Zufallstreffer der französischen Artillerie ein und wurde damit zum Grab für 21 deutsche Soldaten. … Es vermittelt einen Eindruck davon, wie sich Soldaten in Klaustrophobie erzeugender Enge „einrichteten“ und sich vor gegnerischen Geschossen zu schützen versuchten.«

Die TV-Doku-Serie »14 – Tagebücher des Ersten Weltkriegs« erzählt die Schicksale von 14 Menschen, die den Krieg auf sehr unterschiedliche Weise erlebt haben.

Die DVD und BluRay 14-Tagebücher des Ersten Weltkriegs* ist als 3er-Box erschienen. Das Buch zur TV-Serie 14 – Tagebücher des ersten Weltkriegs: Farbfotografien und Aufzeichnungen aus einer Welt im Untergang* (320 Seiten) ist im Bucher-Verlag erschienen.

Sonderausstellung: 14 - Tage - Krieg ( Agust 2014 - März 2015) im Militärhistorischen Museum Dresden

Sonderausstellung: 14 – Tage – Krieg ( Agust 2014 – März 2015) im Militärhistorischen Museum Dresden

Sonderausstellung: »14- Menschen – Krieg«im Militärhistorisches Museum der Bundeswehr

August 2014 – März 2015

Weiter Informationen zur Ausstellung unter: www.mhmbw.de
Öffnungszeiten: Mo. 10-21 Uhr, Do. bis Di. 10  - 18 Uhr
Olbrichtplatz 2
01099 Dresden

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